3. September 2016

Tipps & Tricks - eure Hilfe ist gefragt

Hallo zusammen, 

heute gibt es mal nichts Kreatives, sondern ich brauche eure Hilfe!

Ende November stehe ich das erste Mal auf einem Kunsthandwerkermarkt und möchte schon vorzeitig mit der Vorbereitung anfangen. Sicher ist sicher ;)

Manch einer von euch hat sicher schon Erfahrungen gemacht, die mir manch eine Panne ersparen können. 

Teilt ihr sie mit mir? 

Vielleicht kommt sogar ein ganzes Paket an Ratschlägen zusammen - das wäre doch toll :) Dann könnten wir hier eine schöne, kleine Sammlung anlegen.

Mir stellen sich zurzeit hauptsächlich folgende Fragen:


  • Wie präsentiert ihr eure Waren? In Kartenständern, in Boxen zum "durchblättern" oder ganz anders?
  • Habt ihr einen Geheimtipp, was auf Advents- / Weihnachtsmärkten besonders gefragt ist?
  • Arbeitet ihr nach einem bestimmten Farbschema oder nach dem Motto "je bunter und vielseitiger desto besser"?
  • Gebt ihr Rabattgutscheine, oder ab einem bestimmten Warenwert, sogar Gratisartikel raus?
  • Gibt es andere Tipps, worüber ein Neuling zu Beginn gar nicht nachdenkt?

Ich würde mich total freuen, wenn ihr mir ein wenig unter die Arme greift und ein paar eurer Tipps lassen mich bestimmt ruhiger schlafen :)

Ich bin gespannt!













Kommentare:

  1. Huhu, gebe dir gerne ein paar Tipps...tu mir einen Gefallen, damit ich daran denke (denn gleich muss ich wieder auf unsere Großbaustelle Terrasse), schickst du mir eine kurze Mail...dann melde ich mich im Laufe des Wochenendes.
    Viele Grüße
    Gabi

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  2. Hallo Eunice!
    Ich habe einmal bei einem Basar in der Grundschule gestanden. Da hatte ich einen Tapeziertisch für die liegende Ware und einen Aufsteller, an den ich waagerechte Leinen übereinander angebracht und die Karten mit Wäscheklammern drangehängt habe.
    Hilfreich sind im hinteren Teil des Tisches Erhöhungen (umgedrehte Kisten, mit Tischdecke kaschiert) - so hat man verschiedenen Ebenen, die Ware zu präsentieren. das lockert etwas auf. Am meisten verkauft habe ich damals die elektrischen Teelichter als Schneemänner und Elche. Karten und Sterne gingen auch, Verpackungen nicht.
    Mit im Gepäck haben solltest du genügend Wechselgeld, kleine Tüten und ein Notfallset. Letzteres bestand bei mir aus Tesafilm, Kleber, Stiften und Zetteln. Kann ja sein, dass mal bei den Karten was abgeht oder man muss mal neue Preisschilder schreiben. Gegen Ende des Marktes evtl. mit den Preisen runtergehen, um noch ein paar Sachen loszuwerden. Überhaupt würde ich dir raten, ALLES mit Preisen auszuzeichnen. Viele Leute fragen nicht gerne und gehen dann vorbei.
    Soweit meine Tipps für dich. Ich hoffe, es war hilfreich!
    LG
    Anke

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  3. Ich habe leider noch keine Erfahrung liebe Eunice, aber ich denke auch dass Karten auf alle Fälle gut gehen könnten. Oder Teelichter kann ich mir auch gut vorstellen. Hm hoffe du berichtest dann wenn es soweit ist..........wie deine eigene Erfahrung war
    LG
    Conni

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  4. Hallo Eunice,
    bin ja eigentlich auf dem Sprung zum Markt (bei mir geht die Saison wieder los), aber möchte Dir gern noch schnell schreiben.
    - Das Wichtigste!! Jeder Markt ist anders. Was auf dem einen funktioniert und gut ankommt, wird auf dem nächsten gar nicht beachtet.
    - Ich biete grundsätzlich nur Dinge an, die mir persönlich auch gefallen. Logisch das ich nicht jeden Geschmack treffen kann.
    - Sehr beliebt auf Märkten (auf allen!!) Geschenkverpackungen für Geld oder Gutscheine!!!
    - Karten gehen bei mir auf einigen Märkten wie warme Semmeln, auf anderen so gut wie gar nicht.
    - Wenn ein Kunde bei mir mehrere Sachen kauft, runde ich in der Regel nach unten ab. Habe aber sehr oft die Erfahrung gemacht, das die Kunden von sich aus nach oben aufrunden :-)
    - Rabatte, Preisnachlässe ... gebe ich grundsätzlich nicht, denn alles ist individuelle Handarbeit!! In Gesprächen sehen es die meisten Kunden auch ein, wenn man mit ihnen spricht.
    - Ein Spruch hilft bei mir öfters, wenn ein Kunde sich beschwert, das alles "soooo teuer" ist.
    Ich sage dann immer: 'Sie müssen selber entscheiden, was ihre Lieben ihnen wert sind. Etwas ganz Individuelles oder was Billiges vom Discounter." So habe ich schon viele zum Nachdenken und auch einige zum Kaufen gebracht.
    - Wenn ich auf einem Markt neu war, haben sie entweder meinen Stand gestürmt oder mich gar nicht beachtet. Alles ist möglich. Aber Du solltest Dich von Nichts unterkriegen lassen udn ich wünsche Dir jetzt schon viel Glück!!
    LG Gundi
    PS: Kannst mir auch noch eine mail schreiben, wenn Du noch mehr Info's haben möchtest.

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  5. Liebe Eunice,

    wie schön, so ein Markt macht schon Freude. Allerdings muss ich auch dem zustimmen, dass es -je nach Publikum völlig verschieden sein kann.

    Meine Erfahrungen vom Adventsmarkt sind:

    - Kunden basteln auch gern selber, z.B. Adventskalender zum selbst gestalten, kann man ja z.B. die Pillowboxen vorbereiten, Deko dazu, dann können sie selbst gestalten.
    - was auch gut geht sind z. B. kleine Geschenke, die schon gefüllt sind, Schokolade etc....
    - ich würde nicht nur weihnachliche Sachen mitnehmen, denn Hochzeiten und Geburten finden das ganze Jahr über statt ;)- für solche Anlässe werden auch sehr gern Karten gekauft.
    - dekoriere ruhig deinen Stand winterlich/weihnachtlich- dann werden die Kunden vom schönen Ambiente gleich angelockt.
    - Rabatte könnte man geben z. B. 5 gekaufte Karten- günstiger im Preis.

    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen und wünsche dir viel Erfolg, auf alle Fälle ist viel Vorbereitung nötig ;)

    Liebe Grüße, Conny

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  6. Ganz lieben Dank für eure bisherigen Erfahrungsberichte, Tipps und Tricks - egal ob hier oder per Mail. Ihr seid wundervoll ♥

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  7. Ich kann mich da nur anschließen, insbesondere dem Kommentar von Gundi. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder Markt anders ist, was die Planung schwer macht. Wenn ich dachte: Jetzt hab ich was, was gut läuft und in die Massenproduktion gestartet bin, lief es oft auf dem nächsten Markt überhaupt nicht.
    Meistens verkaufe ich von allem ein bisschen. Meine Verpackungen laufen besser, seitdem ich sie gefüllt verkaufe. Da Du aber nur noch Sachen verpacken darfst, auf denen Inhaltsstoffe, Verfallsdatum, etc. stehen, wird es immer schwerer passende Sachen zu finden, da die Firmen zum Teil schon dazu übergehen, nur noch "nicht zum Einzelverkauf" geeignet auf kleiner Verpackungseinheiten zu schreiben und auf die Außenverpackung verweisen.
    Rabatte gebe ich auch nur in der Form, dass ich abrunde. Ich verkauf meine Sachen eh schon recht günstig und die paar Cent machen es für den Kunden letztendlich nicht. Die, die Handarbeit zu schätzen wissen, runden auch eher von selbst auf.
    So oder so: Ich wünsch Dir viel Erfolg und mach nicht zu viel Meistens nimmt man genug wiede mit nach Hause und was weg ist, ist dann eben weg.
    GLG Sigrid

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  8. Liebe Eunice

    Meinen Senf dazu:
    Die Optik des Standes macht sehr viel aus... Eine schöne Präsentation zieht die Kunden an den Stand. Ich habe alles nach Farben geordnet. Karten in Boxen zum blättern (nach Farben und nicht nach Themen), also auch Hochzeit, Geburtstag usw. Was immer geht sind Geburts- und Trauerkarten sowie Gutschein und Geldgeschenkkarten und -Boxen. Was ich auch immer gut Gebraucht habe, sind Wellness-Boxen. Gestalte sie so, dass wenn du sie an Weihnachten nicht verkaufst, nur ganz wenig ändern musst um sie im Frühling wieder mitnehmen zu können (Glitzerstern durch Blume ersetzen). Süsskram finde ich zu riskant. Manchmal läuft es super und manchmal gar nicht und durch die Verfalldaten im nächsten Jahr nicht mehr brauchbar. Also nur Dinge mitnehmen, die du problemlos auch im nächsten Jahr wieder anbieten kannst. Schön verzierte Windlichter, verpackte Kerzen, kleine Notizblöcke und Lesezeichen... und wenn du schöne Boxen, Bücher oder Leporellos binden kannst, nur zu. Bleibe dir in dem was du machst treu, der Kunde spürt das, wenn du hinter deinen Sachen stehst. Keine Rabatte! Deine Ware ist immer gleich viel Wert! Bei einem guten Einkauf mal einen Anhänger dazuschenken. Ich habe mir den Luxus geleistet, Papiertüten im Grosshandel zu kaufen. Ich verziere sie immer ein bisschen. Letztes Jahr mit Bastband einen Engelsflügel daran gebunden und in die Tasche eine Visitenkarte. Das wurde sehr geschätzt. w
    enn du draussen einen Stand hast, denke an Abdeckmaterial (Plastik) für deine Sachen. Genügend Kleingeld, Visitenkarten, Notizpapier und Rechner; Verpflegung, vor dem Markt Toilette ausfindig machen und gute Laune, egal wies läuft...

    Viel Erfolg und viel Freude wünsche ich dir und wenn du Fragen hast, darfst du dich gerne bei mir melden.

    Liebe Grüsse Manuela

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  9. Keine erfahrung Suesse..deshalb nur toi toi toi success for you :)

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